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Was ist ein Workspace Aggregator?

9-to-5 am Rechner im Büro war einmal. Arbeiten wird mobil – und Unternehmen müssen darauf vorbereitet sein. Wir zeigen Ihnen, was ein sogenannter Workspace Aggregator ist und stellen ihn als Wegbereiter für produktives, mobiles Arbeiten vor:

Was ist ein Workspace Aggregator?

Der Begriff Workspace Aggregator wurde insbesondere durch das Marktforschungsunternehmen Gartner geprägt und kann sich in Deutschland bislang jedoch nur bedingt etablieren. Was verbirgt sich dahinter? Ein Workspace Aggregator ist eine Lösung, welche ortsungebundenen, geräte- und betriebssystemübergreifenden Zugriff auf Applikationen, Daten und Services bereitstellt. Denn Unternehmensressourcen und Cloud-Services werden hier zu einem digitalen Arbeitsumfeld „aggregiert“ und per Web-Browser oder Client-App zugänglich.

Somit wird der IT ermöglicht, die Auslieferung sowohl von mobilen Apps als auch von nativen und Web-Anwendungen sowie von Daten an beliebige Endgeräte zu kontrollieren und zu orchestrieren. Dies erfolgt sicher, übersichtlich und umgebungsintelligent, wodurch ein Workspace Aggregator die Digitalisierungsziele von Unternehmen vorantreibt.

Einfach ausgedrückt, sitzt der Workspace Aggregator an der Spitze des Endpoint-Managements (Verwaltung der genutzten Geräte der IT-Umgebung von Unternehmen). Hierbei werden die Darstellung, Auslieferung, Konfiguration und Übertragbarkeit der Apps vereint. Gleichzeitig trennt der Workspace Aggregator die Nutzer physisch vom internen Netzwerk, während den Mitarbeitern Zugriff auf die Daten und Anwendungen gewährt wird, die sie für ihre Arbeit benötigen bzw. für welche ihnen Zugriffsrechte zugewiesen sind. Aufgrund der Portal-ähnlichen Nutzererfahrung haben Mitarbeiter den Eindruck, sie würden direkt auf das Rechenzentrum des Arbeitgebers zugreifen.

Workspace Aggregator: Funktionsbereiche

Workspace Aggregator: Funktionsbereiche

Gartner definiert fünf Funktionsbereiche für den Workspace Aggregator:

  1. Application Delivery, also die orchestrierte Provisionierung und Deprovisionierung von Mobile Apps, nativen und Web-Anwendungen
  2. Die sichere Bereitstellung von Unternehmensdaten
  3. Die Verwaltung von Workspaces inkl. Application-Lifecycle-Management, Metering und Monitoring
  4. Kontextbezogene Sicherheitsfunktionen
  5. Optimale Bedienbarkeit (User Experience) dank der einheitlichen Arbeitsumgebung

Ein Workspace Aggregator, so das Marktforschungsunternehmen, verkörpert die frühe Realisierung einer Vision des Unified Workspaces. Die Verwendung durch Endnutzer-Organisationen ist jedoch noch eingeschränkt und fokussiert sich auf bestimmte, sofortige Mehrwerte, wie den Support für Legacy-Anwendungen oder für BYOD-Richtlinien. Das volle Potenzial des Wertbeitrages, den ein Workspace Aggregator liefert, wird laut Gartner hingegen noch kaum ausgeschöpft.

Warum einen Workspace Aggregator nutzen?

Coby Gurr, CTO von Lenovo Software gibt zu bedenken, dass 77% der Mitarbeiter produktiver sind wenn sie mobil, statt an ihrem zugewiesenen Arbeitsplatz in den Räumen des Arbeitgeber arbeiten. Dafür müssen Daten und Anwendungen von überall, auch von unterwegs erreichbar sein. Dies soll über einen einheitlichen Zugang und gleichzeitig angepasst an die Display-Größe des jeweils genutzten Endgeräts erfolgen, wobei große Bedeutung auch der Performance-Optimierung zukommt, wenn z.B. lediglich eine 3G-Verbindung verfügbar ist.

Doch mobiles Arbeiten steigert nicht nur die Produktivität von Mitarbeitern, sondern es ist auch die logische Schlussfolgerung aus einer Reihe anhaltender Trends.

Bis 2020 wird ein durchschnittlicher Arbeitnehmer vier miteinander verbundene elektronische Geräte besitzen. Zudem ist die Geschwindigkeit, mit der Nutzer neue Geräte annehmen, enorm hoch. Beispielsweise verkauften sich die Google-Chromebooks im ersten Quartal von 2016 zwei Millionen mal – und damit 13% schneller als Apple’s Macs. Unter dem Stichwort BYOD (Bring Your Own Device) greifen Unternehmen diese Entwicklung auf. Angestellte nutzen ihre eigenen Geräte, statt vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Hardware. Das bringt sowohl eine Reihe von Vorteilen als auch neue Anforderungen an IT-Security und die IT-Architektur von Unternehmen mit sich. Da neue Geräte durch Arbeitnehmer teils schneller am Arbeitsplatz genutzt werden, als die Unternehmens-IT reagieren kann, muss Endpoint-Management proaktiv erfolgen, etwa über einen Workspace Aggregator.

Warum einen Workspace Aggregator nutzen?

Allerdings sind Arbeitnehmer nicht nur in Sachen Endgeräte innovativ: von den zwischen 300 und 400 Cloud Apps, die in einem durchschnittlichen Unternehmen verwendet werden, so Lenovo Software, wurden 90% nicht durch die unternehmenseigene IT, sondern durch die Mitarbeiter eingeführt. Deshalb müssen sich Unternehmen auch aktiv mit dem Thema Schatten-IT befassen.

Der Workspace Aggregator stellt einen wegweisenden Schritt in Richtung von Rechnerumgebungen dar, die unabhängig von der genutzten Hardware und zunehmend auch betriebssystemunabhängig sind. Sie unterstützen Unternehmen dabei, ihre Apps intuitiver zu nutzen und zu verwalten. Darüber hinaus ermöglicht diese Technologie die Erfahrung eines wahren digitalen Arbeitsplatzes, indem mehrere Apps in einem mobilen Dashboard zusammengelegt und direkt nutzbar gemacht werden – von überall und jederzeit.

oneclick™ als beispielhafter Anbieter für Unified Workspaces und Workspace Aggregator

Schon seit 2014 war die Grundidee von oneclick™, Applikationen aus verschiedenen Umgebungen zu verbinden und in einem Workspace zu aggregieren. Aus diesem Gedanken entsprang die oneclick™ Plattform, die seit jeher Vorreiter auf diesem Gebiet ist und stetig mit dem Fokus auf den Endnutzer weitentwickelt wird. Im Hype Cycle Report 2018 wählte Gartner die oneclick AG als beispielhaften Anbieter für Unified Workspaces und als Workspace Aggregator aus.

oneclick™ ist eine sofort einsatzbereite Platform-as-a-Service (PaaS) für die Bereitstellung von digitalen Arbeitsplätzen. Webapps, native Applikationen, Desktops und Daten werden in der Plattform zentralisiert und via Streaming sicher an die Benutzer ausgeliefert.
Das funktioniert zu 100% webbasiert. Ebenso lassen sich hybride Umgebungen aus On-Premise und Public Cloud oder Private Cloud umsetzen und Legacy-Anwendungen im Handumdrehen mit den Vorteilen der Cloud ausstatten. Somit deckt oneclick™ alle Anforderungen an einen Workspace Aggregator ab und steigert mit wenig Aufwand die Produktivität, Agilität und Mobilität von Unternehmen.

 

 

Quellen:

Bildquellen:

  • Bild 1: Rawpixel @ pexels
  • Bild 2: Ovan @ pexels
  • Bild 3: CoWomen @ pexels
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