Remote Desktop & Remote Access

Der Remote Desktop, auch als Remote Access bezeichnet, hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Das Verfahren bezeichnet die Verbindung mit einem anderen Computer über das Internet. So ist es zum Beispiel möglich, sich von dem Computer Zuhause auf einem Computer im Büro oder auf einen Server einzuloggen, der sich an einem anderen Standort befindet.

Remote Zugang im privaten Bereich

Remote Desktop - Funktionsweise

Im privaten Bereich findet der Remote Zugang häufig Anwendung, um auf den Webspace oder einen Server zugreifen zu können. Die Daten befinden sich in diesem Fall in der Regel auf einem Server des Webhosters. Über den Remote Access kann vom Computer eine Verbindung mit dem Server des Hosts hergestellt werden, um auf Dateien zuzugreifen oder Änderungen am System vornehmen zu können.

Der Remote Desktop im Business Bereich

Der Remote Desktop ist besonders im Business-Bereich gefragt. Beispiele sind etwa die IT-Abteilung eines Unternehmens, die auf die verschiedenen Computer im Unternehmen zugreifen kann, um neue Software zu installieren oder um Fehler zu beheben. Darüber hinaus wird der Remote Desktop häufig verwendet, um auf einen zentralen Server zugreifen zu können, welcher sich meist in einem separaten Serverraum befindet.

Ein weiterer Einsatzbereich des Remote Access ist aber auch der Kundensupport. Spezielle Remote Desktop Tools, wie TeamViewer, ermöglichen es einem Unternehmen, auf den Computer oder Server der Kunden zuzugreifen, sofern dem Unternehmen die Zugangsdaten bekannt sind.

So ist es mit dem Remote Access zum Beispiel möglich, bei technischen Problemen schnell und kosteneffizient zu helfen, ohne die physische Anwesenheit eines Technikers. Damit der Remote Desktop funktioniert, muss in der Regel eine Internetverbindung auf beiden Computern vorhanden sein. In Netzwerk- und Serverumgebungen reicht in der Regel eine funktionierende Netzwerkverbindung bzw. ein Intranet aus.

Remote Desktop Tools

Remote Access mit oneclick

Inzwischen gibt es eine Reihe von Remote Desktop Tools, die für den Remote Access verwendet werden können. Ein bekanntes Tool ist TeamViewer. Die Software aus Deutschland wurde vor allem für den technischen Support entwickelt, erlaubt aber auch Videokonferenzen & Webinare und verfügt zudem über einen eigenen Chat. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe weiterer Tools, die häufig in Messenger integriert oder Teil des Betriebssystems sind. Microsoft Windows und Microsoft Windows Server Editionen zum Beispiel verfügen bereits standardmäßig über eine einfache Software, die es ermöglicht, eine Remote Desktop Verbindung herzustellen.

Im B2B-Bereich sind die Anforderungen oft noch komplexer, weshalb sich hier neben Remote Desktop Tools auch Cloud Desktop bzw. Desktop as a Service Anbieter wie oneclick™ positioniert haben. Diese Tools bieten Unternehmen die Möglichkeit, überall und von jedem Gerät den Desktop über einen Browser aufzurufen. So wird nicht nur die Möglichkeit geboten, auf den Desktop zuzugreifen, es können auch Teams in Echtzeit zusammenarbeiten – das kollaborative Arbeiten ist oft ebenfalls Anforderung vieler Firmen.

Vor- und Nachteile der Remote Desktop Verbindung

Remote Desktop Verbindung

Die Vorteile der Remote Desktop Verbindung liegen auf der Hand. Per Remote Access ist es möglich auf einen entfernten Computer oder Server zuzugreifen, ohne sich selbst vor Ort befinden zu müssen.

Das Verfahren kann im Unternehmen genutzt werden, um Probleme auf dem Computer zu lösen, Benutzer zu überwachen oder um zentral Software-Updates zu installieren. Darüber hinaus hat sich der Remote Access aber auch für den Kundensupport im B2B-Bereich etabliert. Hier ermöglicht die Software schnelle und unkomplizierte Hilfe. Das spart Zeit und Kosten, vor allem, wenn man bedenkt, dass sich die meisten IT-Probleme in kurzer Zeit lösen lassen.

Der Remote Desktop hat jedoch auch einige Nachteile. So ermöglicht der Remote Access über verschiedene Remote Desktop Tools zwar den Zugriff auf einen Computer oder Server, aber eben nur auf das Betriebssystem. Spätestens wenn Änderungen an der Hardware erforderlich sind, hilft der Remote Desktop nicht mehr. Der Remote Access stößt aber schon deutlich eher an seine Grenzen: nämlich dann, wenn eine CD / DVD oder ein USB Stick mit dem Server verbunden werden muss. Hier gibt es zwar Software, die es ermöglicht, die Daten vom Host-Computer auf den Remote-Computer zu kopieren, aber in diesen Fällen wird der Remote Desktop häufig komplex. Ein weiterer Nachteil ist, dass für den Remote Access eine Internet- bzw. Netzwerk-/Intranet-Verbindung bestehen muss. Außerdem muss das Gerät eingeschaltet sein. Diese Tatsache macht den Remote Access nutzlos, wenn es ein Verbindungsproblem gibt, der Computer nicht startet oder unabsichtlich ausgeschaltet wurde.

Fazit

Der Remote Desktop ist ein praktisches Hilfsmittel und kann viele Probleme lösen. Im privaten Bereich dient er der Verbindung mit dem Server / Webhost oder ermöglicht die Herstellung einer Remote Desktop Verbindung mit dem Computer am Arbeitsplatz. Im B2B-Bereich kann der Remote Desktop dabei helfen, Probleme in der IT-Infrastruktur zu lösen, Sicherheitsupdates aufzuspielen oder Prozesse zu optimieren.

Der Bedarf an Komplettlösungen, die das Arbeiten effizienter gestalten und gleichzeitig den IT-administratorischen Aufwand minimieren, wächst zunehmend mit der Erkenntnis, dass diese unmittelbar mit der Produktivität und Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens korrelieren.

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