Dank virtuellen Arbeitsplätzen keine teure IT mehr

IT hat enorm zur Veränderung vieler Geschäftsprozesse beigetragen und auch dazu, wie Aufgaben abgeschlossen werden. Ein Trend, der sich mit dem Aufstieg des Computers Ende der 80er Jahre entwickelte, war die Abhängigkeit von teuren Computing-Technologien. Unternehmen, die leistungsstarke Geräte benötigten, wie z.B. Grafik-Design, Multimedia-Bearbeitung oder Ingenieurswesen, hatten oft relativ hohe Hardwarekosten. Heutzutage reduzieren virtuelle Arbeitsplätze diese Verbindlichkeiten von wertmindernden IT-Vermögenswerten und stellen sicher, dass teure IT der Vergangenheit angehören wird.

Üblicherweise benötigten Organisationen hohe Investitionsaufwendungen, damit sie auch weiterhin auf dem Laufenden in Bezug auf neueste Computertrends und Technologien sind. Um in einer Branche wie professionelles Design wettbewerbsfähig zu bleiben, muss oft Zugang zu den schnellsten und leistungsfähigsten Geräten bestehen, das wiederum große Ausgaben verursacht. Diese Kosten wurden in den Gebühren berücksichtigt, die Unternehmen ihren Kunden weiterberechnen. Bei Aufträgen führte dies zu einer Diskrepanz zwischen den Arbeits- und Hardwarekosten. Dienstleistungen, die auf eine leistungsfähige IT angewiesen sind, kosten schließlich durch die hohen Technologieausgaben viel mehr.

Hohe Investitionsaufwendungen erschweren ebenso die Fähigkeit eines Unternehmens, flexibel zu agieren. Mobile Technologien, sogar hochwertige Laptops, haben einfach nicht die benötigte Leistungsfähigkeit um notwendige Aufgaben auszuführen. Dies hat dann eine Auswirkung auf ein technologieangewiesenes Unternehmen und dessen Fähigkeit, effizienztreibende Trends, wie Mobilität und flexible Arbeitsumgebungen, einzubeziehen. Zusätzlich zu der Unfähigkeit der Unternehmen flexibel zu sein, müssen diese auch noch die gesamte Technologie unterbringen und mit Strom versorgen. In einer teuren Gegend wie London sind Kosten für Grundsteuer, Miete und Energie sehr hoch. Das ist dann eine zusätzliche finanzielle Belastung für Unternehmen, nur um alle Mitarbeiter unter einem Dach zu haben.

Glücklicherweise kann eine virtuelle Arbeitsplatztechnologie eine gewisse Erleichterung für Unternehmen bieten, die auf eine sichere und leistungsfähige IT angewiesen sind. Mit einem virtuellen Arbeitsplatz werden die arbeitsintensiven Aktivitäten dem Endgerät des Benutzers entzogen und stattdessen „remote“ von einer serverseitigen Hardware erledigt. Die Endnutzer betrachten im Wesentlichen eine interaktive Echtzeitübertragung über das Internet und können damit ihre Aufgaben erfüllen, ohne dass sie einen leistungsfähigen Computer irgendwo in ihrer Nähe haben.

Vorteile von virtuellen Arbeitsplätzen

Es gibt viele Vorteile für die Nutzung von virtuellen Arbeitsplätzen in Unternehmen, die auf eine leistungsfähige IT angewiesen sind. Zum einen sind die Kostenvorteile riesig. Auf den virtuellen Arbeitsplatz kann von jedem Gerät aus zugegriffen werden, das mit dem Internet verbunden ist. Es kann sich dabei um kostengünstige Hardware, wie z. B. Chromebooks und Laptops oder mobile Geräte wie Tablets und Smartphones, handeln. Das Einsparpotential ist groß und kann einem Unternehmen entweder helfen, profitabler zu werden oder Einsparungen an Kunden weiter zu geben.

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Fähigkeit von Agenturen und Firmen agiler zu werden, was im heutigen Geschäftsökosystem unentbehrlich ist. Die Effizienzvorteile einer mobilen Belegschaft sind heute schon gut nachgewiesen. Organisationen werden attraktiver für die besten Talente, wenn diese die Möglichkeit als Arbeitnehmer haben, abseits ihres Arbeitsplatzes zu arbeiten.

Ausfallzeiten und Sicherheit sind ebenso wichtige Überlegungen für kreative Betriebe. Wenn Unternehmen auf High End Computing angewiesen sind, das aber nicht funktioniert oder beeinträchtigt ist, dann kann dies in der gesamten Organisation zu einem Stillstand führen. Im Gegensatz dazu können andere Unternehmen trotz eines IT-Ausfalles noch immer die Hauptfunktion ihres Betriebes ausführen. Firmen, die auf modernste oder spezielle Technologien angewiesen sind, sind oft nicht in der Lage einen gleichwertigen Ersatz in ihrem lokalen Computerladen zu finden.

Sicherheit stellt auch einen wichtigen Vorteil bei der Nutzung von virtuellen Arbeitsplätzen dar. Durch sichere Anmeldungen sind Arbeitnehmer in der Lage, Zugriff auf sicher gehostete Dokumente zu haben, die dank aktueller anspruchsvoller Cloud-Angebote erforderliche Industriestandards einhalten. Unternehmen können auch Ausfallzeiten minimieren, da neueste Notfallwiederherstellungs- und Back-Up-Technologien in den Arbeitsplatz integriert sind.

Die Umsetzung und Einführung von virtuellen Arbeitsplätzen ist ein relativ unkomplizierter Prozess. Eine einfache Daten- und Softwaremigration ist oft das einzig Nötige, um den Betrieb aufzunehmen. Die Server des Anbieters übernehmen sofort die schweren Aktivitäten. Viele Organisationen benutzen jetzt schon Cloud-Technologien, um Dokumente bereitzustellen. Daher ist eine Migration einfach und der Betrieb läuft mit minimalen Ausfallzeiten weiter.

Letztendlich sollte die Abhängigkeit von Hardware der Vergangenheit angehören. Ganz unabhängig von ihren IT-Ansprüchen, sollten Unternehmen in der Lage sein, jegliche Hindernisse zu überwinden, um moderne Arbeitsplatztrends wie Mobilität und gemeinsames Arbeiten einzuführen. Virtuelle Arbeitsplätze sind dabei sehr hilfreich, da sie es ermöglichen, IT- und Hardwarekosten zu senken. Gleichzeitig sorgen sie für mehr Flexibilität. Virtuelle Arbeitsplätze werden Unternehmen maßgeblich dabei unterstützen, von den modernsten und effektivsten Arbeitsweisen Gebrauch zu machen.

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