Sicher surfen: Die meistgenutzten und sichersten Browser

Sie sind das Tor zum World Wide Web. Neben den bekannten Browsern wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Microsoft Edge und Apple Safari gibt es eine Reihe weniger bekannter Anbieter. Wer den Sicherheitscheck gewonnen hat und wie Sie sicher surfen, lesen Sie hier.

Sicher surfen mit den besten Browsern

Quelle: WhoIsHostingThis.com, 2017

Chrome und Safari als bevorzugte Browser

Möchten Sie Chrome als Ihren Standard-Browser festlegen? Laut Recherchen von WhoIsHostingThis.com, klickte die Mehrheit der Nutzer von Desktop-PCs und mobilen Endgeräten bei diesem Pop-Up auf „Ja“. Mehr als die Hälfte der Internetsurfer setzen auf das Produkt von Google, den der Suchmaschinen-Gigant als „den schnellen, kostenlosen Browser“ anpreist.

Für das Surfen mit Desktop-PCs folgen auf den Spitzenreiter mit ca. 19% der Internet Explorer und Mozilla Firefox mit rund 12% der Nutzer. Anders sieht es bei den mobilen Geräten aus: Hier konnte sich Safari als Standardbrowser von iPhones und iPads mit knapp 30% auf dem zweiten Platz festsetzen, während nur rund 7% der Nutzer mit dem Android-Browser im Internet unterwegs sind.

Sicher surfen: Optimaler Schutz im Netz

Soweit zur Beliebtheit, aber welcher ist der sicherste Browser? Immer mehr Daten werden im Internet gespeichert und geteilt, damit wächst auch die Häufigkeit von Cyberkriminalität und Datenpannen. Genau aus diesem Grund sollte die Sicherheit im Netz bei der Auswahl eines Browsers die höchste Priorität darstellen.

Chrome ist zwar der Favorit der Nutzer, führt jedoch auch die Liste der Browser an, die am häufigsten von Cyberattacken getroffen wurden. Ist das Vertrauen der Nutzer in den Internet-Riesen Google etwa nicht gerechtfertigt? WhoIsHostingThis fand heraus, dass Chrome im Jahr 2016 mit 176 Sicherheitslücken der anfälligste Browser war, Safari wies hingegen lediglich 56 auf. Diesen Zahlen steht aber entgegen, dass über 50% der Chrome-Surfer und ganze 75% der Internet Explorer-Nutzer veraltete Versionen der Browser verwendeten, was die Angriffsfläche für Bedrohungen um ein Vielfaches vergrößert. Von Mozilla und Safari nutzen jeweils ein Drittel nicht aktuelle Versionen.

Sicher surfen: Zeit zwischen Sicherheitsupdates

Quelle: WhoIsHostingThis.com, 2017

Wirft man einen Blick auf die Häufigkeit von Sicherheitsupdates, scheint Google Chrome mit lediglich 15 Tagen, die zwischen zwei Updates verstreichen, der fitteste Browser in Sachen Problembekämpfung zu sein.

Auch die Nutzer selbst können viel zur Sicherheit im Netz beitragen. So sollten automatische Updates des Browsers aktiviert werden und dubiose Inhalte, beispielsweise Spam-Mails, am besten nicht geöffnet werden. Neben Antivirus-Software können als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung Security Add-Ons, wie Adblock Plus, Disconnect, HTTPS Everywhere oder 1Password installiert werden.

Nutzer, die nicht auf einen klassischen Browser zählen möchten, finden womöglich eine passende Alternative bei den speziell auf Datenschutz ausgelegten Browsern. Hierzu zählen Commodore Dragon, Epic Browser oder SRWare Iron. Auf Netzsieger.de findet man eine Gegenüberstellung verschiedener Browser-Anbieter in den Kategorien Funktionen, Usability und Design, Erweiterbarkeit, Synchronisation, Sicherheit und Datenschutz, sowie Systemvoraussetzungen und Performance, die bei der Suche nach dem passenden Browser behilflich sein kann.

Auch im Arbeitsalltag ist der Browser nicht mehr wegzudenken, beispielsweise wird er benötigt, um auf digitale Arbeitsplätze, wie oneclick™, zuzugreifen. Durch die Nutzung eines vertrauenswürdigen Browsers und die Beachtung der hier aufgeführten Sicherheitshinweise kann man nicht nur sicher surfen, sondern kann auch hochsicher über das Netz mobil arbeiten.

 

Quellen:

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