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Green IT – mehr Energieeffizienz im Unternehmen

Was ist eigentlich Green IT? Die Bezeichnung steht für alle Maßnahmen, die den ressourcenschonenden Umgang mit Energie und Materialien in der Firmen-IT fördern. Green IT lässt sich nicht einfach „nachrüsten“, sondern wird bereits zum Zeitpunkt der Entwicklung zielorientiert geplant. Der sorgsame Umgang mit Energie beginnt bei der Herstellung und Implementierung der IT-Lösungen in Unternehmen und setzt sich durch den gesamten Anwendungsbereich fort.

Vor- und Nachteile von Green IT

Die Vorteile der Green IT überwiegen. Vor allem in der Senkung der Betriebskosten in Gegenüberstellung zur Effizienzsteigerung zeigen sich deutliche Differenzen zum bisherigen Energiemanagement. Eine Reduzierung der internen Server oder die Umwandlung aufgefangener Wärme der verwendeten Geräte sind Maßnahmen, die dauerhaft zum bewussten Umgang mit vorhandenen Ressourcen beitragen. In der Gesamtheit trägt Green IT dazu bei, den Energieverbrauch nachhaltig zu senken und einen unternehmenseigenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Positiv wirkt sich diese Entscheidung auf das Firmenimage aus. Wer die Umwelt schont, erzielt mehr Erfolg bei den Kunden, was wiederum für eine Steigerung der Umsätze sorgt.

Auch wenn die Vorteile überwiegen, sollten auch die Nachteile abgewogen werden. Eine Umrüstung auf Green IT bedarf einer langen und konkreten Planung. Auch die Anschaffungskosten dürfen nicht unterschätzt werden, da Green IT immer mit energieeffizienten Geräten, also mit dem Austausch von Altgeräten, Hardware und Kühlsystemen einhergeht. Auf lange Sicht zeichnen sich die Vorteile deutlich ab, während sich die Nachteile ausschließlich auf den Zeitraum vor der Anschaffung beziehen. Die Anschaffung unternehmenseigener Lösungen ist meist mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Wer nach einer anderweitigen Lösung sucht, wird im Verlauf dieses Artikels neue Möglichkeiten entdecken und sein Unternehmen einfach, sicher und flexibel auf Green IT umstellen können.

Effektive Tipps zum schonenden Umgang mit Energie im Unternehmen

Effektive Tipps für Green IT

Energie einsparen muss nicht primär mit einer vollständigen Umrüstung der genutzten Ressourcen einhergehen. Bereits die Beherzigung der folgenden Tipps wirkt sich positiv auf den Energieverbrauch und damit auf die Umwelt aus. Wer sich für Videokonferenzen als moderne Alternative zu Dienstreisen entscheidet, senkt die Betriebsausgaben spürbar und greift eine moderne Technologie auf. Auch die Optimierung des Energieverbrauchs an Computern und die Verwendung von Netzwerkdruckern sind Möglichkeiten, die jedes Unternehmen einfach generieren kann. Wer den klassischen Computer gegen ein Notebook ersetzt, spart im Betrieb eine Menge Strom und profitiert von einem hochwertigen Leistungsspektrum. Das Einsetzen von Thin Clients und die Nutzung von Cloud Computing Lösungen machen den Betrieb eigener Server unnötig und „verschlanken“ die IT-Abteilung ohne eine Minderung der Kapazität.

Auf lange Sicht ist eine Umstellung auf Green IT mit innovativen Technologien durchaus ratsam. Einen kleinen Beitrag und einen richtigen Start in die neue Zeit können alle Unternehmen leisten, auch wenn sie sich aktuell keine lange Planungsphase und hohe Anschaffungskosten vorstellen können. Die Budgetierung der IT-Kosten ist ein grundlegender Faktor, wenn es um den schonenden Umgang mit Ressourcen geht. Eine Prüfung der aktuell genutzten Kapazitäten und dem möglichen Sparpotenzial ist allen Unternehmern möglich, ohne dass sie sich für eine explizite Lösung in der Green IT entscheiden. Schon der Verzicht auf den Standby Modus und auf Geschäftsreisen in andere Städte oder Länder sind Maßnahmen, die den Energie- und Ressourcenverbrauch nachhaltig senken. Kleine und mittelständische Unternehmen benötigen nicht für alle Aufgaben eigene Server, sondern sind mit der Cloud weitaus besser beraten. Hier bieten sich unterschiedliche Varianten des extern gebuchten Full-Service-Managements an.

Thin Clients und Cloudlösungen für Zukunftssicherheit

Green IT: Thin Clients und Cloudlösungen für Zukunftssicherheit

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens basiert heute wie zu keinem früheren Zeitpunkt auf Innovationen – so gilt es für Unternehmen insbesondere zukunftsweisende IT-Trends regelmäßig zu evaluieren und für den eigenen Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Thin Clients sind dabei ein potentieller Bestandteil und bezeichnen eine Art „abgespeckten“ Computer, welcher sich auf die Rechenleistung eines Servers verlässt und – im Gegensatz zum herkömmlich bekannten PC – Aufgaben nicht vollständig autark erledigen kann. Der Thin Client ist unter anderem auch als Cloud Client bekannt. In Kombinationen mit Cloud-Lösungen stellt der Thin Client eine gute Möglichkeit dar, die unternehmenseigene IT-Landschaft in ihrem Ressourcenverbrauch zu optimieren. Thin Clients verbrauchen nicht nur weniger Energie als herkömmliche Personal Computer, sondern reduzieren auch noch den Aufwand der Administration, weil sämtliche zur Nutzung benötigte Software auf dem Server laufen. In Kombination mit Remote-Desktop-Lösungen wie oneclick muss ein Thin Client lediglich einen Browser bereitstellen, um über diesen auf sämtliche Software und Daten zugreifen zu können. So wird auf einem Thin Client auch die Nutzung von On-Premise-Lösungen ermöglicht, die Lebensdauer von Legacy Systemen erhöht und ggf. existierende Nachteile gegenüber eines Fat Clients reduziert. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von diesem Konzept und können ihre eigenen IT-Kosten nachhaltig senken. Einen besseren Einstieg in die Green IT können preisbewusste Unternehmer kaum wählen.

 

 

Bildquellen:

  • Bild 1: © Singkham | pexels.com
  • Bild 2: © Soumil Kumar | pexels.com
  • Bild 3: © panumas nikhomkhai | pexels.com
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