Remote Working und Technische Ausstattung

PC, Telefon und Drucker – oder darf’s noch etwas mehr sein? Lesen Sie hier von welcher technischen Ausstattung Mitarbeiter am meisten profitieren und wie sich attraktive Arbeitsmittel und -modelle, wie Remote Working, auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirken.

Vor rund 25 Jahren begann sich die E-Mail als Form der elektronischen Kommunikation durchzusetzen. Der Übergang von Briefen zu unmittelbarem, digitalem Informationsaustausch war damals eine Revolution. Mittlerweile hat das Aussterben der E-Mail bereits begonnen und neue Arbeitsmittel sind an ihre Stelle gerückt. Moderne technische Ausstattung von Arbeitsplätzen ermöglicht neue Formen des Kommunizierens bzw. Arbeitens und bereichert somit das Arbeitsleben immer weiter.

Großteil der Arbeitnehmer ist unzufrieden mit der technischen Ausstattung

Dass jedoch nur ein Bruchteil der Arbeitgeber auf dem neuesten Stand der Technik ist, was die Ausstattung mit Geräten und Anwendungen betrifft, zeigt eine Studie von IDG. Ihr zufolge sind lediglich 13% der Arbeitnehmer zufrieden mit der technischen Ausstattung ihres Arbeitsplatzes. Dabei liegt auf der Hand, dass eine mangelnde Ausstattung auf Dauer für unzufriedene Mitarbeiter sorgt. Verfügen Arbeitnehmer nicht über die Anwendungen und Geräte, die sie brauchen oder sind vorhandene Mittel unzureichend, verlieren sie viel Zeit und Nerven. Das Arbeiten wird umständlicher, die Mitarbeiter missmutig. Für Ausstattung und Anwendungen stehen daher Zweckmäßigkeit, eine einfache, intuitive Handhabung sowie positive Nutzererfahrung an vorderster Stelle. Ein weiteres Problem besteht darin, dass manche Mitarbeiter bei unzureichender Qualität der Ausstattung auf eigene Geräte zurückgreifen oder Lösungen downloaden, ohne die interne IT-Abteilung zu informieren. Solche Schatten-IT stellt ein großes Sicherheitsrisiko dar, da sie meist nicht ausreichend gesichert ist und somit Angriffsfläche für Datenraub und Viren bietet.

Remote Working

Eine etwas ernüchternde Erkenntnis von Host Europe: das durchschnittliche Homeoffice ist moderner ausgestattet, als der Schnitt der Arbeitsplätze im Büro. So nutzt beispielsweise rund ein Drittel der Heimarbeiter Cloud-Speicher und Tablets, während am Arbeitsplatz in 73% der Fälle mit „analogem“ Schreibmaterial Notizen gemacht werden. Außerdem kommunizieren Arbeitnehmer im Homeoffice zu 40% über Videotelefonie und 66% via Smartphone; im Büro wird noch gefaxt (51%) bzw. über das Festnetztelefon gesprochen (83%).

Attraktive Ausstattung lockt die Besten

Menschen, die den Eindruck haben, Technologie kommt in ihrem Unternehmen effektiv zum Einsatz, sind laut der Economist Intelligence Unit kreativer, zufriedener und produktiver. Hapert es an der technischen Ausstattung, läuft ein Unternehmen außerdem Gefahr, für Fachkräfte nicht attraktiv zu sein. Laut einer Studie von IDG sind im Wettstreit um die hellsten Köpfe, neben dem Gehalt, flexible Arbeitszeiten und Remote Working für IT-Fachkräfte die wichtigsten Entscheidungsfaktoren.
Auf der anderen Seite ist es ganze sieben Mal wahrscheinlicher, dass ein Arbeitnehmer sich nach einem neuen Job umsieht, wenn er mit der Ausstattung seines Arbeitsplatzes nicht zufrieden ist. Dies trifft insbesondere auf die jüngste Generation zu. Die sogenannten Digital Natives der Generation Z (geboren ab 1995), die mit digitalen Medien groß geworden sind, können sich neueste Technologien nicht aus dem Arbeitsplatz wegdenken. Sie setzen verstärkt auf Kommunikationstools, die Remote Work zulassen, während die früheren Generationen mehr Wert auf Work-Life-Balance, also Gleichgewicht zwischen Arbeitszeit (vor Ort) und Freizeit.

Mitarbeiter wünschen Home Office und Remote Working

Befragt man Mitarbeiter und Arbeitgeber dazu, welche Faktoren im Arbeitsplatz der Zukunft für sie am wichtigsten sind, so steht die Nutzung technischer Potenziale, insbesondere bei den Mitarbeitern, gleich hinter neuen Modellen für Arbeitszeit und -ort. 79% der Angestellten wünschen sich ein Überdenken der Arbeitsmodelle zugunsten von Arbeit im Home Office und Remote Working bzw. 73% möchten, dass die Potenziale von Technologie und Mobilität ausgeschöpft werden. Markus Köhler, Senior Director Human Resources bei Microsoft bekräftigt: „Anwesenheitspflicht gibt es bei uns schon seit drei Jahren nicht mehr.“

Remote Working

Es reicht nicht mehr, Daten einfach nur sicher ablegen zu können, um sie am nächsten Morgen vom stationären Arbeitsplatz im Büro über das Firmennetzwerk wieder abzurufen. Vielmehr müssen Daten mit Kollegen und Kunden in Echtzeit geteilt sowie bearbeitet werden können, und zwar sowohl ortsunabhängig als auch am besten von jedem mobilen Endgerät aus. Die reine Datenfreigabe ist überholt, heute sind agile Collaboration-Plattformen, die Sicherheit, Arbeitsabläufe, Mobilität und Produktivität der Benutzer gleichermaßen garantieren, gefordert. Zusätzlich sollte der digitale Arbeitsplatz der IT genau die Datensicherheit und -kontrolle gewährleisten, die diese benötigt, um die Mobilitätsanforderungen der Benutzer zu erfüllen.

Fazit

Die Qualität der technischen Ausstattung des Arbeitsplatzes wirkt sich positiv auf die Arbeitsleistung und Mitarbeiterbindung aus. Insbesondere solche Lösungen sind gefragt, die Remote Working ermöglichen, denn flexible Arbeitsmuster sind ein Schlüsselfaktor für Arbeitnehmer. Für orts-, zeit- und endgeräteunabhängiges Arbeiten ist es unerlässlich, Daten und Anwendungen in Echtzeit teilen und bearbeitet zu können. Hierfür eignet sich beispielsweise die oneclick™ Plattform für die Bereitstellung und Verteilung von Daten und Anwendungen.

 

 

Bildquellen:

  • Bild 1: Host Europe
  • Bild 2: Arbeitsplatz der Zukunft (2017), Quellen: IDG Research Services, Jaemacom

Quellen:

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