No Workspace Strategy? You should have one – seriously

 

Nur durch ein modernes IT-Umfeld mit flexiblen Arbeitskonzepten sind talentierte, kreative Young Professionals zu gewinnen. Wollen Unternehmen den Anschluss nicht verpassen, ist es an der Zeit, die auf das eigene Unternehmen zugeschnittene Workspace-Strategie aus der Schublade zu ziehen. Besteht noch keine, schlägt es sozusagen fünf vor zwölf, um sich noch heute mit dem Thema Arbeitsplatz-Modernisierung auseinanderzusetzen.

Laut der aktuellen IDC-Studie „Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016“ zählt die Arbeitsplatz-Modernisierung nach dem Dauerbrenner Security  zu den wichtigsten IT-Aufgaben der kommenden Jahre. Dabei wirft die Studie einen Blick auf die Wünsche der gegenwärtigen IT-Nutzer. Hier wird ein Generationenwechsel augenscheinlich: Während in der Generation X (36 bis 49 Jahre) noch 64 Prozent mit ihrer Arbeitsplatzsituation zufrieden sind, reduziert sich das in der Generation Y auf nur mehr 55 Prozent merklich. Vor allem die jüngere Generation ruft nach neuen Arbeitsplatzkonzepten. „Any Place, Any Time“ ist heute der Anspruch an den Arbeitsplatz. So macht sich bei den Young Professionals der Wunsch nach einer BYOD (Bring Your Own Device)-Unternehmensstrategie bemerkbar. Im Wettbewerb um talentierte Mitarbeiter ist dies ein ernstzunehmendes Problem für viele deutsche Unternehmen.

Investitionsstau muss abgebaut werden

Im Hinblick auf die nachrückende Generation Y, die im Privaten zum Teil leistungsstärkere Technologie als an ihrem Arbeitsplatz nutzt, ist Handlungsbedarf dringend geboten. Aber die Ergebnisse der Studie, bei der 281 IT- und Fachbereichsverantwortliche aus den wesentlichen Branchen in Deutschland und Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern befragt wurde, zeichnen ein eher ernüchterndes Bild der bestehenden IT-Landschaften. „In vielen Unternehmen sehen wir einen erheblichen Investitionsstau, dieser muss dringend abgebaut werden“, erklärt Mark Alexander Schulte, Senior Consultant bei IDC und Projektleiter der Studie. Trotz der wichtigen Bedeutung für die Mitarbeiterproduktivität haben Anwender in der Mehrzahl der Unternehmen aktuell nur auf jede zweite Anwendung geräteunabhängig Zugriff. Um der Produktivität den Weg freizumachen, sollten Unternehmen hier schnellstens gegensteuern. Die IT benötigt moderne Devices, auf denen Applikationen und Dokumente geräteunabhängig bereitgestellt werden.

Workspace-Strategie verschafft Wettbewerbsvorteil

Während der vergangenen Jahre hat sich in vielen Firmen eine fragmentierte Management-Struktur traditioneller, virtualisierter und mobiler Devices entwickelt. Immer mehr Unternehmen wünschen sich deshalb, die Komplexität  mithilfe eines ganzheitlichen IT-Arbeitsplatzmanagements, das sich über mobile und stationäre Devices erstreckt, zu reduzieren. Virtuelle Arbeitsplätze aus der Public Cloud rücken in diesem Zuge verstärkt in den Fokus. Windows 10 erhält positive Resonanz und treibt zusammen mit hybriden Devices die Verschmelzung von Mobile und Desktop IT in den Firmen voran. Besitzt ein Unternehmen eine Workspace-Strategie, weiß es, erfolgreich auf dieser Klaviatur zu spielen und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Studie „Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016“: http://idc.de/de/research/multi-client-projekte/advanced-workplace-strategies/advanced-workplace-strategies-2016-projektergebnisse

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