Homeoffice – Arbeiten von zuhause wird immer beliebter

Eine Bitkom-Studie aus dem Jahr 2017 belegt: Das Arbeiten von zuhause wird immer beliebter. Allein von 2014 auf 2016 stieg der Anteil der Angestellten, die im Homeoffice arbeiten, um ganze 10 Prozent. Rund die Hälfte der Unternehmen erwarten sogar, dass sich der Trend in den kommenden fünf bis zehn Jahren weiter verstärkt. Erste Gewerkschaften verhandeln neben höheren Löhnen bereits jetzt über flexiblere Arbeitszeiten.

Homeoffice

Mitarbeiter, Chefs und die Umwelt freuen sich über Homeoffice

Das Arbeiten von zuhause muss also angesichts seiner wachsenden Beliebtheit einige Vorteile bieten. Welche das für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und sogar die Umwelt sind, ist im Folgenden zusammengefasst:

Homeoffice schont die Nerven – und die Umwelt

Der Ausbau der Homeoffice-Arbeit entlastet den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, die Straßennetze, die Innenstädte und reduziert Lärm- sowie CO2-Emmissionen. Außerdem schrumpft der Bedarf an Büroflächen und -infrastruktur, wenn sich weniger Mitarbeiter gleichzeitig im Büro aufhalten. Am letzten Home Office Day 2011, an dem rund 40.000 Angestellte teilnahmen, konnten hochgerechnet auf ein Jahr rund 9.200 Tonnen CO2 eingespart werden. Auf den Seiten der Organisatoren findet sich sogar ein Kalkulator, wie viel CO2 ein Unternehmen durchschnittlich durch Homeoffice einsparen könnte.

Produktiver Wohlfühlort: das Homeoffice für Angestellte

Das Plus an Freiheit

Mit dem Arbeiten von zuhause gewinnen Mitarbeiter viel Freiheit, zum einen bezüglich der Gestaltung ihres Arbeitstages, aber auch für die bessere Koordination und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Kind, das morgens hustend aufwacht, wird dank eines von zuhause arbeitenden Elternteils nicht zur kleinen Krise, ebenso wenig wie das Abholen von Kita oder Kindergarten, wenn Mama oder Papa gerade im Meeting beziehungsweise im Stau festsitzen. Nicht zuletzt erlaubt das Arbeiten im Homeoffice meist eine intuitivere Gestaltung der Freizeit.

Zuhause ist es eben doch am schönsten

Viele Homeoffice-Arbeiter geben an, sich in den eigenen vier Wänden einfach am wohlsten zu fühlen. Die Umgebung ist den eigenen Bedürfnissen und dem eigenen Geschmack entsprechend eingerichtet und die Mitarbeiter sind nicht an den Arbeitsplatz im Büro gebunden. Heimarbeiter können sich den Laptop schnappen und auf der Couch beim Tippen die Beine hochlegen, die Sonne beim Arbeiten auf der Terrasse oder dem Balkon genießen und ganz ungeniert zwischendurch durch die Wohnung spazieren, oder ein bisschen Yoga machen, wenn der Rücken vom Sitzen mal wieder müde wird.

Anstelle von mittelmäßigem Kantinenessen oder dem Sandwich vor dem Bildschirm, während man noch eben die Folien der anstehenden Präsentation durchklickt, können sich Mitarbeiter im Homeoffice wie gewohnt ernähren. Wer gesund essen möchte, muss morgens vor der Abfahrt nicht noch schnell Salat zum Mitnehmen schnipseln – für ausgewogenes Essen haben gesundheitsbewusste Homeoffice-Arbeiter zuhause alle Zutaten und Utensilien griffbereit. Auch wichtige Verschnaufpausen zum Ideen- und Kräftesammeln lassen sich im eigenen Zuhause leichter realisieren als im unpersönlichen Büroraum.

Kurzum: zuhause sind wir unser eigener Herr. Wer Lust auf Schlabberlook und dazu den Lieblings-Schoko-Latte Macchiato hat – im Homeoffice kein Problem. Morgenmuffel können sich hier gemächlich an die Arbeit machen, ohne die Kollegen anzufauchen und das neue Lieblingsalbum können Homeoffice-Arbeiter lautstark in Dauerschleife hören und mitsingen, ohne dass es jemanden stört.

Zufriedenere Mitarbeiter, niedrigere Kosten und höhere Produktivität

Bei all den Vorteilen, die Mitarbeiter erfahren, ist Homeoffice jedoch nicht nur eine rein wohlwollende Leistung durch den Arbeitgeber. Dieser profitiert durch die geringere gleichzeitig anwesende Belegschaft von sinkenden Kosten für Bürofläche und -infrastruktur. Nutzen die Angestellten zuhause ihre eigenen Endgeräte (BYOD), entfällt sogar ein Großteil der Hardware-Kosten. Außerdem wurde nachgewiesen, dass sich im Homeoffice Tätige seltener krankmelden und die Mitarbeiterfluktuation sinkt, denn das Arbeiten von zuhause aus motiviert und macht Angestellte zufriedener im Job. Durch die höhere Zufriedenheit und die ungestörte Arbeitsatmosphäre steigt zudem die Produktivität. Alle elf Minuten werden Arbeitnehmer im Büro durchschnittlich unterbrochen, durch das Wegfallen von Störfaktoren schaffen im Homeoffice Tätige daher rund ein Viertel mehr Arbeit in der selben Zeit. Verspätungen durch Stau oder Verzögerungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln sind ausgeschlossen und die Mitarbeiter verlieren keine Energie bei der morgendlichen Anreise ins Büro bzw. durch den Lärmpegel im Großraumbüro. Zudem ist der Anreiz, möglichst effizient zu arbeiten viel größer, wenn die Arbeitnehmer nach Erledigung ihres Arbeitspensums frei haben, als wenn sie ohnehin bis 17:00 Uhr am Arbeitsplatz sitzen müssten.

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Bildquellen:

  • Bild 1: bitkom.org

 

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