Entweder Familie ODER Beruf? Nicht zwingend!

Wie digitale Arbeitsplätze helfen, verfahrene Arbeitsmuster flexibler zu gestalten.

Karriereknick nach dem Baby, niedrigeres Einkommen, lange Arbeitslosigkeit nach der Geburt: bei den oft sehr schwierigen Bedingungen für Eltern auf dem Arbeitsmarkt, zögern viele, den Schritt aus dem Arbeitsleben und ins Familienleben zu wagen. Während 1991 lediglich 54,6 % der Frauen erwerbstätig waren, sind es im Jahr 2015 immerhin 69,6%, bei den Männern lag der Wert konstant bei 78,4%. Es tut sich also was auf dem Arbeitsmarkt und das Gründen einer Familie sollte nicht länger das Ende der Karriere bedeuten.

Ein kurzer Rückblick: Mit der Industrialisierung hat sich unsere Art zu arbeiten grundlegend verändert. Seit diesem Zeitpunkt waren wir nun nicht mehr abhängig von Sonnenlicht und Wetter, sondern weitgehend von Maschinen, die unablässig ratterten. Um da mithalten zu können, wurde der Tag kurzerhand in 3 mal 8 Stunden unterteilt. Nun stehen wir einem neuen Wandel gegenüber – dem technischen. Nach Telefon, Radio und Fernsehen, die den Alltag unserer Großeltern revolutioniert haben, kommt nun das Internet. Serien streamen, Essen per Handy an die Haustüre liefern lassen, Skypen mit der Freundin in Australien oder online Spanisch lernen – das alles ist schon längst Alltag geworden.

Doch während wir für unsere Freizeit schnell die Vorzüge des Internets entdeckt haben, hinkt unsere Arbeitswelt den Innovationen hinterher. In Zeiten der Digitalisierung und Industrie 4.0 ist ein Anpassen der Arbeit an die neuen Lebens- und Arbeitsbedingungen zwingend notwendig, was auch Andrea Nahles, ehemalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales, betonte: ,,Ich glaube nicht an das Ende der Arbeit. Jedoch wird die Digitalisierung die Arbeitswelt verändern.‘‘ Aber in welcher Form werden sich diese Veränderungen äußern?

Wie hilft die Digitalisierung dabei, Familie und Beruf zu vereinbaren?

Auf vielfältige Weise. Digitale Arbeitsplätze machen zum Beispiel örtlich unabhängig. Eltern müssen keine horrenden Mieten mehr für familienfreundliche Wohnungen in der Großstadt ausgeben, um einen attraktiven Job zu haben oder zu behalten, sondern können ferner vom Arbeitsort leben. Denn der Arbeitsort lässt sich mit digitalen Arbeitsplätzen nicht mehr festmachen. Außer einer Internetverbindung brauchen Arbeitnehmer nichts – kein Auto, das im Pendelverkehr im Stau stecken bleibt, kein Warten bis der Kollege aus dem Meeting kommt, kein lautes Großraumbüro im Stadtzentrum.

Zum anderen erlaubt uns die Digitalisierung, beruflich und fachlich immer am Ball zu bleiben. Bisher hieß Erziehungspause für mindestens einen Elternteil einen Karriereknick, meist, weil ein anderer Bewerber prompt nachrückt. Digitale Arbeitsplätze bieten die Möglichkeit, sich bequem und kontinuierlich weiterzubilden. Fast jede Sparte untergeht bereits andauernden Fortschritt. Ob Medizin, Technik oder Rechtwissenschaften, überall werden ständig neue Erkenntnisse gewonnen und der fachliche Status Quo ändert sich täglich, ganz zu schweigen von der wachsenden Bedeutung von Softskills. Onlinefortbildungen werden sowohl für fachliche, als auch soziale Kompetenz immer gängiger und nichts hält Arbeitnehmer davon ab, auch während der Elternzeit daran teilzunehmen, um später auf dem gleichen Stand wie ihre Mitbewerber wieder auf dem Arbeitsmarkt durchzustarten.

Die beste Lösung für flexibles Arbeiten: oneclick™!

Einer der wichtigsten Vorteile digitaler Arbeitsplätze – neben der örtlichen Flexibilität und der kontinuierlichen beruflichen Weiterbildung – ist die zeitliche Unabhängigkeit. Noch immer befindet sich die Mehrheit der Arbeitnehmer in Arbeitsverhältnissen, die aus Zeiten der Industrialisierung stammen: 8 Stunden – „Nine to Five“. Dabei lassen sich Berufe, bei denen kreatives Denken und Innovationsgeist gefragt sind, nicht in ein solches Schema pressen. Mit der oneclick™ Application Delivery- und Streaming-Plattform lässt sich über einen 100% webbasierten Workspace im Browser mobil, produktiv und sicher arbeiten. Geniale Einfälle kommen schließlich selten zwischen Meeting und Mittagspause. Wer jedoch flexibel von Zuhause oder unterwegs arbeitet, verliert weder Zeit noch kostbare Energie, sobald die zündende Idee kommt. Dank oneclick™ haben die Arbeitnehmer stets Zugriff auf alle benötigten Applikationen und Daten. Dafür müssen weder Clients auf Servern oder Plug-Ins auf Endgeräten installiert noch komplizierte VPN-Zugänge bedient werden.

So kann man gleichzeitig wichtige Beiträge für den Arbeitgeber liefern und das eigene Kind betreuen, ohne dass einer der beiden Teile des Lebens zu kurz kommt. Genau das ist auch ein essentieller Gedanke: Arbeit gehört in vergleichbarem Maße zu unserem Leben wie unsere Freunde und unsere Familie. Rund ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit dem Arbeiten. Niemandem sollen Familienfreuden verwehrt bleiben, weil er eben auch einen attraktiven Job haben möchte. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen zunehmend. Und das ist auch gut so.

 

Quellen:
https://www.tk.de/tk/themen/praevention/whatsnext/936082
http://www.helloiammommy.com/2017/08/22/teilzeit-heisst-fortschritt-nicht-rueckschritt/
https://www.andrea-nahles.de/meine-themen/
http://www.spiegel.de/karriere/gleichberechtigung-frauen-am-arbeitsmarkt-uebersicht-a-1158571.html

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