Vorteile einer VDI für Ihr Unternehmen
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Wirtschaftliche Vorteile einer VDI für Ihr Unternehmen

Unternehmen kämpfen heutzutage immer mehr mit den Kosten der IT-Ausstattung. Um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben und den Mitarbeitern moderne und effektive Arbeitsplätze bieten zu können, wird immer mehr Kapital benötigt. Eine wirtschaftlich interessante Alternative kann der Einsatz einer VDI (Virtual Desktop Infrastructure) sein. Sie reduziert den Aufwand von teuren und schnellen Rechnern vor Ort und den Einsatz von Technikern für die Wartung der Anlagen. Sie bietet den Unternehmen mehr Sicherheit und schafft die besten Voraussetzungen für stetiges Wachstum.

Was ist eine Virtual Desktop Infrastructure?

Was ist eine VDI (Virtual Desktop Infrastructure)?

Die grundlegende Idee hinter der VDI ist die Reduzierung der Kosten von PCs an den Arbeitsplätzen. Die größten Kosten für die IT-Technik entstehen durch immer größer werdende Ansprüche an die Leistung und die Ausstattung von den Computern an den einzelnen Arbeitsplätzen. Jede Aktualisierung des Betriebssystems oder anderer Software, stellt höhere Ansprüche an die Technik, so dass die Hardware-Zyklen immer kürzer werden und der Wartungsaufwand immer größer wird.

Bei der VDI wird die Rechenleistung und die Speichervorgänge von einem zentralen Server übernommen. Die Funktion der Arbeitsplatzrechner wird über einen zentralen Service bereitgestellt. Die eigentliche Rechenleistung wird von dem Server geleistet, der auch den Hardwareanforderungen der Software entsprechen muss. Die Ausstattung der PCs an den Arbeitsplätzen spielt dann keine Rolle mehr. Ältere Geräte können weiter benutzt werden und bei Neuanschaffungen können viel günstigere Geräte eingekauft werden. Die Bereitstellung neuer Arbeitsplätze wird günstiger und unterstützt das Wachstum.

Bei der Virtual Desktop Infrastructure werden die lokalen Computer nur als Schnittstelle zu dem Server benutzt. Der Monitor, die Tastatur und die Maus bedienen direkt die Software auf dem Server und sind nicht mehr auf die eigene Rechenleistung und konstante Modernisierungen angewiesen. In den virtuellen Netzwerken werden die einzelnen Arbeitsplätze als Client (Kunde) bezeichnet, für die der Server eine virtuelle Benutzeroberfläche zur Verfügung stellt.

Arten einer VDI (Virtual Desktop Infrastructure)

In der VDI werden die Arbeitsplatzrechner in drei Arten eingeteilt:

  • Fat Clients
  • Thin Clients
  • Zero Clients

Fat Clients sind normale Computer, wie sie in vielen Büros zum Einsatz kommen. Sie können als Teil eines virtuellen Netzwerks eingesetzt werden, besitzen aber noch die Möglichkeit lokale Programme auszuführen und als Einzelrechner betrieben zu werden. Für den Einsatz als Client in einem virtuellen Netzwerk wird keine große Rechenleistung von dem Arbeitsplatzrechner benötigt. So können auch ältere Geräte weiterhin in dem Netzwerk eingesetzt werden, ohne Geschwindigkeitsprobleme.

Thin Clients sind Computer mit reduzierter Leistung, die normalerweise nur in visuellen Netzwerken eingesetzt werden. Sie besitzen meist keine Festplatte oder Laufwerke mehr. Diese Rechner benötigen meistens keine Lüfter mehr. Sie verursachen keine Geräusche und eigenen sich deswegen ganz besonders für den Einsatz in Büroräumen.

Zero Clients verfügen nur über die Minimalanforderungen, um als Client in einem VDI eingesetzt zu werden. Sie zeichnen sich durch einen geringen Stromverbrauch aus und sind kostengünstiger als normale PCs. Die Lebenserwartung dieser Geräte ist höher als normale PCs, da sie weniger Beanspruchung ausgesetzt sind und nur wenige Komponenten besitzen.

Vorteile einer VDI

Die Vorteile einer VDI für Ihr Unternehmen

Durch die Globalisierung werden Unternehmen gezwungen, den Mitarbeitern effiziente und zeitgerechte Arbeitsplätze anbieten zu können. Die Ansprüche wachsen durch den technischen Fortschritt aber immer schneller und die Kosten für die IT-Technologie lassen sich immer schwerer planen. Der tatsächliche nutzbare Zyklus von Computern wird immer geringer. Eine VDI bietet Unternehmen den Vorteil, die Kosten für die technischen Anforderungen besser planen zu können.

Bei dem Einsatz einer VDI entstehen Unternehmen aber noch weitere Vorteile:

Datensicherheit einer Virtual Desktop Infrastructure

Datensicherheit

Bei einer Virtual Desktop-Infrastruktur werden alle Daten auf dem Server gespeichert, der dann auch die notwendigen Sicherheitskopien anfertigt. Auf den einzelnen Arbeitsplätzen werden keine wichtigen Daten mehr gespeichert, die im Falle eines technischen Problems die Firmenabläufe gefährden können.

Einer der größten Vorteile einer VDI sind aber die Reduzierung der potenziellen Gefahren. Computerviren können nicht mehr bewusst oder unbewusst durch die einzelnen Benutzer in das System eingeschleust werden, da nicht mehr auf lokale Daten zugegriffen wird. Reine Arbeitsplatzrechner in einer VDI benötigen keine Laufwerke oder Schnittstellen mehr, durch die eine potenzielle Gefahr für das gesamte System entstehen können. Der Benutzer hat keine Möglichkeit mehr, eigene Software zu installieren und die wichtigen Daten unnötigen Gefahren auszusetzen. Virusprogramme oder Firewalls werden an den einzelnen Arbeitsplatzrechnern nicht mehr benötigt. Die Planung der Datensicherheit beschränkt sich in einer VDI ausschließliche auf den Server.

Ausfallzeiten

Ausfallzeiten

Da die Arbeitsplatzrechner in einem virtuellen Netzwerk keine wichtigen Aufgaben mehr übernehmen oder Daten speichern müssen, können sie jederzeit durch andere Computer ersetzt werden. Falls erforderlich, kann jeder andere Rechner die Aufgaben in sehr kurzer Zeit übernehmen. Den Mitarbeitern kann im Falle eines technischen Problems in sehr kurzer Zeit wieder ein funktionsfähiger Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden. Die Ausfallzeiten lassen sich dadurch beträchtlich reduzieren.

Auch Softwareupdates und die Inbetriebnahme von neuer Software reduziert sich auf ein Minimum. All diese Vorgänge laufen auf dem Server ab und die Mitarbeiter merken oft nicht einmal, wenn die Software aktualisiert wurde.

VDI: Reduzierte Wartungskosten

Reduzierte Wartungskosten

In einem virtuellen Netzwerk werden die Arbeitsplatzrechner zu einfachen Ein- und Ausgabegeräten, die den virtuellen Arbeitsplatz des Servers nutzen. Die Wartung der Software kann komplett von dem Server ausgeführt werden und die Wartung der Arbeitsplatzrechner beschränkt sich nur auf die Hardware. Probleme, die von falscher Bedienung oder durch Installation von Software auf den Arbeitsplätzen verursacht werden, werden komplett vermieden. Die Benutzer können auf den virtuellen Oberflächen nur die Software nutzen, die ihnen zur Verrichtung ihrer Arbeit von dem Server zur Verfügung gestellt wird. Die virtuellen Arbeitsplätze werden auf dem Server konfiguriert und können bei Bedarf auf die Anforderungen der einzelnen Arbeitsplätze ausgerichtet werden. Die Mitarbeiter erhalten ausschließlich Zugriff auf die Software, die sie tatsächlich für eine effiziente Arbeitsgestaltung benötigen.

Vorteile einer VDI: Flexibilität

Die einzelnen Arbeitsplätze können auf dem Server individuell eingerichtet werden und auf jeden Mitarbeiter und sämtliche Einsatzzwecke angepasst werden, oder sogar als Standartpaket angeboten werden. Diese können dann von fast jedem Desktoprechner oder Mobilgerät genutzt werden, solange eine Verbindung zu dem Netzwerk besteht. Die Verbindung kann durch eine lokale Netzwerk-Lösung oder durch das Internet bereitgestellt werden. Die Verbindung muss nur die Mindestanforderungen an Bandbreite, Latenz und Antwortzeiten bereitstellen, die für einen ausreichenden Arbeitsfluss benötigt wird. Die benötigten Kapazitäten sind abhängig von der benötigten Software und deren Anspruch an die Rechenleistung und die Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Spezialisten von oneclick geben Ihnen gerne Auskunft über die verschiedenen Möglichkeiten und wie Ihr Unternehmen am besten von dieser Technologie profitieren kann.

Optimierte Kostenplanung

Optimierte Kostenplanung

Wenn die Voraussetzungen für ein virtuelles Netzwerk vorhanden sind, kann die Kostenplanung für die IT-Technologie vereinfacht werden. Da die Computer für die einzelnen Arbeitsplätze viel günstiger werden und die Aktualisierungen sich nur auf den Server beziehen, gestaltet sich die Kostenkalkulation wesentlich einfacher. Die Kosten für die Einrichtung neuer Arbeitsplätze wird viel günstiger und der Aufwand deutlich geringer.

Für wen eignet sich eine VDI-Lösung?

Für wen eignet sich eine VDI-Lösung?

Das Konzept der Desktop-Virtualisierung ist relativ neu, trotzdem ist die Nachfrage sehr hoch. Die Vorteile einer Virtual Desktop Infrastructure zahlen sich besonders für Unternehmen aus, die komplexe Anforderungen an die Arbeitsplätze haben. Dies können große Unternehmen sein, aber auch Start-Ups, deren Anforderungen an die IT-Technologie ständig steigen. Je nach Konfiguration und Anbieter können virtuelle Netzwerke mit den Ansprüchen der Unternehmen wachsen, ohne dass eine Reihe von Desktoprechner ausgewechselt werden müssen und dadurch große Kosten und Ausfallzeiten entstehen. oneclick kann Ihnen bei der Entwicklung der persönlichen VDI behilflich sein, die Ihren betriebsinternen Anforderungen entspricht und den Wachstum Ihres Unternehmens fördert.

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